Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise
Prognose für die Neumondphase vom 15.3.- 14.4.2010 und Ausblick auf die weitere Entwicklung
Worum es für Sie persönlich geht
Die Qualität des Seins bestimmt die Qualität des Tuns. Thich Nhat Hanh
In kommenden Neumond-Monat werden viele Gefühle wach - das, wofür für uns leidenschaftlich begeistern können, aber auch das, "was Leiden schafft". Die Menschen werden intensiver fühlen und Überzeugungen melden sich, für die sie bereit sind, zu kämpfen. Die Luft ist voller Ideen und mit ihnen kommen auch Vorstellungen und Ängste über eine unsichere Zukunft, die doch alle nur eine Möglichkeit sind. Alles scheint wichtig und bedeutsam zu sein. Untersuchen Sie sorgfältig all die Dinge, die auf Sie einströmen, behalten Sie einen klaren Kopf und Ruhe. Sollte es in der Zukunft Schwierigkeiten geben denken Sie daran, wie viele Sie schon gemeistert haben. Jede war zu ihrer Zeit die größte, und jede schien vielleicht unbesiegbar zu sein. Schließlich aber stellten Sie fest, dass das Ende des Tunnels in Sicht war und dass vermutlich auch überraschende Möglichkeiten in dem verborgen waren, was Sie beunruhigt und gefordert hat.
Stecken Sie sich ein Ziel und seien Sie bereit für Veränderungen. Sie können in Ihrer Seele oder auch im Außen Gestalt annehmen. In manchen Dingen mag jetzt zunächst Rückzug angesagt sein. Wenn das so ist, ziehen Sie sich ruhig und beharrlich zurück. Sie geben die Situation damit nicht auf, sondern bereiten den Boden für eine günstige Rückkehr oder einen Fortschritt zu rechter Zeit. Innere Beharrlichkeit wird Sie auch durch die globalen Wirren bringen. Nichts und niemand verlangt z. B. von Ihnen, sich an Orten aufzuhalten, die von Unruhen bedroht sind, oder in Lebenslagen zu bleiben, die Sie als unwürdig oder auf unangemessene Weise beschränkend empfinden. Arbeiten Sie an Ihrer inneren Stärke - aus ihr fließt der Erfolg all Ihrer Handlungen. Lesen Sie die Informationen in "Worum es auf der globalen Ebene geht" sorgfältig durch. Sie sollen Ihnen keine Angst machen, sondern Sie mit Entwicklungen vertraut machen, die nicht ausbleiben, nur weil man sie nicht beachtet. Treffen Sie Vorsorge für Ihr Vermögen.
In einem Interview mit CNBC empfiehlt der bekannte Börsenexperte, Fondsmanager und Buchautor Marc Faber, jeden Monat etwas Gold (oder Silber) zu kaufen. Der in Hongkong lebende Schweizer erwartet, dass der Goldpreis gegenüber den an Wert verlierenden Papierwährungen weiter ansteigen wird. Gold kann jedoch nicht so schnell gefördert werden wie Papier gedruckt werden kann, deshalb rät Faber, 'für immer' jeden Monat etwas Gold zu kaufen, um sich gegen die fallenden Währungen abzusichern. Statt in US-Aktien zu investieren, sieht Faber größere Chancen bei vietnamesischen, indischen, malayischen und chinesischen Aktien, da in diesen Ländern die Wirtschaft schneller wächst. Forget US-Stocks - Buy Gold Every Month Forever - Faber
Worum es auf der globalen Ebene geht
Verschwende nie eine Krise; sie gibt uns die Gelegenheit große Dinge zu tun" Jochen Sanio, Chef der deutschen Finanzaufsicht BaFin
Im Westen nichts Neues
"Im Westen nichts Neues" nannte Erich Maria Remarque seinen 1928 erschienenen Roman. Der Titel wurde zu einem geflügelten Wort. Nichts hat sich wirklich verändert in der Welt - die Staaten tun, was sie auch bisher getan haben, die Entwicklungen nehmen ihren Lauf - und doch ist die Welt dabei, eine fundamentale Veränderung zu vollziehen.
Zwei wesentliche Ereignisse, über die die Medien Anfang März berichteten, sind die Vorboten der Zukunft. Den Ankündigungen über Exitgedanken aus der Verschuldungsorgie zum Trotz haben die wesentlichen Staaten beschlossen, die Verschuldung und damit die Politik des lockeren Geldes (quantitative easing) weiter hochzufahren. Und es bestehen Pläne, so genannte Bank Runs zu unterbinden.
1. Galoppierende Neuverschuldung - eine alte Leier wird dramatisch laut
In der Bundesrepublik "kratzt die Koalition an der 100-Milliarden-Marke".
Nicht ganz 100 Milliarden "nur" 80,2 Milliarden Euro wurden es aktuell. Trotz der wie immer positiven Berichterstattung kommentiert die Tagesschau: "Damit verdoppelt die schwarz-gelbe Koalition mit ihrem ersten Haushalt den bisherigen Schuldenrekord aus dem Jahr 1996." Und dass es problemlos mehr werden könnten geht aus dem obigen Artikel von Financial Times Deutschland hervor. "Haushaltsausschuss zurrt Etat 2010 fest - Neuer Schuldenrekord beschlossen".
Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt sich ebenfalls mehr Zeit als erwartet für einen eventuellen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik. Bis ins vierte Quartal erhalten die Banken unbegrenzt Liquidität. "EZB beschenkt Banken bis Oktober".
Was danach kommt ist ungewiss. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Zeitpunkt für einen Ausstieg übergangen wurde. Da die Verschuldung in rasendem Tempo exponentiell wächst, wird sich bis Oktober außerdem ein weiterer gigantischer Berg aufgehäuft haben.
Auch der SPIEGEL vom 7.3. griff nun das Thema in seiner Titelstory "Die Euro-Lüge" auf. Die tagesaktuellen Massenmedien seien ihrer Rolle als kritische Frühwarner nicht gerecht geworden, so der SPIEGEL. Vor allem die dpa (Deutsche Presse-Agentur) und ARD-Aktuell hätten Sachverhalte kaum erläutert und Zusammenhänge nicht hergestellt. Inhaltsreiche Hintergrundinformationen seien nur im Internet zu finden. Die Probleme des Euro waren von Anfang an programmiert, die Massenmedien stellten dagegen nur die vermeintlichen Vorteile heraus, so die Autoren. Eine späte Erkenntnis.
Zwei Billionen Dollar betragen die gesamten Staatsschulden der PIIGS-Länder (Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien) Im Vergleich dazu waren die Probleme mit den amerikanischen Banken Lehman Bros, Bear Stearns, AIG, Fannie Mae und Freddie Mac kleine Fische - obwohl sie riesige Wellen schlugen. Verglichen mit der Verschuldung der USA, die inzwischen fünf Mal so hoch wie die der PIIGS ist, sind alle 'peanuts'.
Der Unternehmensberater Klaus Singer schreibt dazu: "Da verwundert es schon, dass Investoren bereit sind, den USA Geld zu leihen, das bei den 30jährigen Treasuries (Staatsanleihen) nicht einmal fünf % Zinsen bringt." "Euro unter Beschuss - Fed strafft Geldpolitik".
Und vergessen wir nicht: Die US-Regierung hebt die Schuldenobergrenze ohnehin in immer kürzeren Abständen an. Unter dem Titel "Peking macht Rekordschulden" berichtete Financial Times Deutschland: "Acht Prozent Wachstum, boomender Immobilienmarkt, Lokomotive der Weltwirtschaft - da wirkt es seltsam, dass China 100 Mrd. Euro aufnehmen muss. Doch Premier Wen gibt zu: "Ohne Staatshilfe hätte die Wirtschaft des Landes ein riesiges Problem". Auch wenn die Neuverschuldung mit 2,8 Prozent der Wirtschaftsleistung noch weit unter dem Wert anderer Industriestaaten bleibt, findet auch hier fraglos ein Aufpumpen der Geldmenge statt. Wir erinnern uns: Inflation kommt von inflare, aufblähen. Peking macht Rekordschulden.
Dies ist nur ein Ausschnitt des außer Rand und Band geratenen Finanzsystems, in dem Geld wie Konfetti in die Welt gestreut wird. Nicht umsonst nahm die Verschuldung der Staaten in den vergangenen Prognosen immer wieder einen breiten Raum ein. Dass die Schulden nicht mehr rückzahlbar und das Weltfinanzsystem in seinen letzten Zügen liegt lässt sich an der zweiten Nachricht ablesen.
2. Bank Runs werden illegal
Die Bürger rund um den Globus sind alarmiert. Wohin mit meinem Geld? Was soll ich tun? Wie kann ich mich sicher fühlen? In Stuttgart sagte eine freundliche, aber offensichtlich beunruhigte Verkäuferin zu mir: "Meine Bank ist gleich gegenüber von diesem Geschäft. Wenn irgendetwas passiert, bin ich sofort drüben und hebe mein Geld ab." Ich wünschte ihr insgeheim, dass das dann auch möglich sein würde.
In den USA ist es kein Aprilscherz, sondern Realität: Ab dem 1. April kann von Geldmarktfonds nicht mehr einfach abgehoben werden. Die Attraktivität der Fonds beruht darauf, dass Geld verzinst wird und trotzdem täglich verfügbar ist. Gemäß Gesetzesplänen der US-Regierung und der SEC (US-Börsenaufsichtsbehörde) wird diese Zusage nun formal und ‚legal' abgeschafft. Außerdem gibt es eine neue Regelung, bei der die US-Geldmarktfonds quasi ‚über Nacht' dicht gemacht werden können, sollte es zu einem ‚Bank Run' kommen, einem Ansturm auf die Banken, bei dem viele Anleger innerhalb kurzer Zeit versuchen, ihre Gelder abzuheben. Da die Banken meistens nur einen Bruchteil ihres Vermögens konkret vorrätig haben, kann dies zur Insolvenz führen.
Die Citibank ist die erste US-Bank, die bekannt gab: "Ab dem 1. April 2010 behalten wir uns eine Frist von
sieben (7) Tagen vor, bevor wir Abhebungen von einem Girokonto zulassen. Wir üben zwar derzeit diesen Vorbehalt nicht
aus [...] aber wir sind gesetzlich verpflichtet, Sie über diese Änderung zu informieren". Damit wird jede Auszahlung
von einem Girokonto unter 7-Tages-Vorbehalt gestellt. Jeder noch so kleine Betrag kann also demnächst verweigert werden!
Dies eröffnet die Möglichkeit einer späteren Enteignung der Konteninhaber. Die heiße Luft des Fiatgeldes wird
deutlich.
Geheimplan: EU bereitet totale Finanzkontrolle ihrer Bürger vor
Abhebungen
von Girokonten werden demnächst eingeschränkt".
Geht uns das nichts an?
Die Pläne liegen nicht nur in der Schublade. Vom 1. Januar 2011 beginnt die Brüsseler EU-Regierung in Griechenland einen Testlauf, mit dem die totale Kontrolle über die Finanzen der Bürger möglich wird. Die Zahlung mit Bargeld wird dann weitgehend verboten. Zunächst sollen die einschneidenden Maßnahmen nur in Griechenland eingeführt werden, danach aber möglicherweise in einem zweiten Schritt auch in Spanien, Portugal, den Niederlanden und der EU insgesamt: Beträge von mehr als 1.500 Euro müssen von 2011 an per Banküberweisung oder Kreditkarte beglichen werden. Der Bargeldverkehr wird in Griechenland somit stark beschränkt. "Griechenland will Bargeschäfte über 1500 Euro verbieten.
Außerdem sind ein gemeinsames EU-Finanzministerium, eine Europäische Schuldenagentur oder ein Europäischer Währungsfonds im Gespräch - was das für die Souveränität der einzelnen Staaten bedeutet und wer die höchsten Beiträge zu solchen Institutionen leisten müsste, können Sie sich denken. Man will zentralisieren - und eine EU-Regierung etablieren. Gemeinsame Schulden für Europa.
Fiatgeld?
Warum sollen Abhebungen eingeschränkt werden? Ganz einfach: Wenn Sie 100 Euro zur Bank bringen, verleiht Ihre Bank 90 Euro an einen Kreditnehmer. Sie schuldet also Ihnen 100 Euro und der Kreditnehmer Ihrer Bank 90 Euro. Bei täglich fälligen Einlagen kann Ihre Bank Ihnen nur dann 100 Euro auszahlen, wenn genügend andere Anleger Geld angelegt haben, um den Fehlbetrag auszugleichen. Bringt der Kreditnehmer seine 90 Euro ebenfalls zu einer Bank, verleiht diese 81 Euro an einen weiteren Kreditnehmer. Dieser Kreis geht immer weiter und funktioniert eben nur, wenn nicht alle Anleger zeitnah ihr Geld zurückfordern. Dass sich die Geldmenge dadurch aufbläht und zwar über eine gesunde Förderung des Wirtschaftswachstums hinaus, können Sie sich vielleicht vorstellen. Hinzu kommt die nach wie vor vorhandene Menge an‚ faulen Papieren' in den Bankdepots, Anlagepapiere, die nicht zurück gezahlt werden oder sehr unter Wert.
Wie geht es weiter?
In der EU werden die Unruhen im kommenden Neumondmonat zunehmen. Auf europäischer Ebene bereitet man sich schon seit längerem auf die Bekämpfung von Aufständen vor, für die die europäische Sondereingreiftruppe für zukünftige Bürgerkriege EuroGendFor vorgesehen ist. "KOPP EXKLUSIV: Geheime Vorbereitungen für den Einsatz der EU-Spezialeinheit EUROGENDFOR in Griechenland. Ein Hirngespinst? Sehen Sie selbst auf der offiziellen Seite der EuroGendFor. European Gendarmerie Force Official Website.
Die Frage nach einer Auflösung der Gemeinschaftswährung und der Rückkehr zu nationalen Währungen könnte verstärkt gestellt werden. Weitere Kontrollmechanismen aus Brüssel sind zu erwarten. Der Dollar, seine Bewertung und Status als Weltleitwährung werden erneut Raum einnehmen. Ein nochmaliger Kursanstieg ist möglich, jedoch auch eine Kurswende, die im Mai Fahrt aufnehmen wird. Mai und Juni werden entscheidende Monate für die weitere Bedeutung des Dollars sein. Vorstellbar ist, dass die USA den Dollar abwerten. Der eigentliche Anlass dafür wird jedoch nicht die Reduzierung der Schulden sein, sondern das Ziel, die wirtschaftliche Vormachtstellung gegenüber China zu bewahren.
China kauft inzwischen deutlich weniger US-Anleihen und trägt so zu dem wachsenden US-Defizit bei. Pekings Handelsmacht ist weltweit nicht mehr zu übersehen. Wird der Dollar abgewertet, sieht es für den Eurokurs besser aus. Ungeachtet seiner aktuellen Schwäche gibt es aus astrologischer Sicht Hinweise, dass die Währung von der weiteren Entwicklung des Dollar profitieren könnte, obwohl beide Währungen ungedecktes Geld darstellen, das auf Dauer nicht bestehen kann. Eine Veränderung des Maastricht-Vertrages ist zu erwarten.
Im laufenden Neumondmonat wird die US-Regierung international, und auch im Inland, z. B. in der Angelegenheit der Gesundheitsreform, entschlossen auftreten oder eine Ankündigung vorbringen. Die Lage ist schlecht, ungeachtet der Zahlen, die wir aus den Meanstream-Medien vorgelegt bekommen. Weitere US-Banken wurden geschlossen und auf dem gewerblichen Immobilienmarkt steht eine Blase vor dem Platzen. Noch sind es die Zahlungsausfälle bei den Eigenheimhypotheken, die Bankenschließungen auslösen, doch mehren sich die Folgen des Gewerbeimmobilienbooms. Schwelbrand im US-Gebäudemarkt.
Der schwelende Konflikt zwischen Washington und Peking hinsichtlich der Frage der Weltleitwährung und der geforderten Aufwertung des chinesischen Yuan könnte sich verschärfen. China wird, was seine Währung und seine Devisenreserven angeht, vor einer Entscheidung stehen.
Ereignisreiche Monate stehen uns bevor. Die Veränderungen in der Welt nehmen weiter Gestalt an - und verlangen von jedem einzelnen, seine Position im Gefüge zu überdenken.

Die wahren Hintergründe der Finanzkrise -
Ein Buch über die Geld-
Was wir schon immer über die Finanzkrise und ihre Entstehung wissen wollten aber nicht
daran dachten, es zu fragen... Finanz-Experte Dirk Müller (genannt "Mister DAX") rückt Unwahrheiten gerade und zeigt,
wie wir mit manipulierten Wirtschaftsdaten gezielt ruhig gestellt werden. Auch ein Buch für Anleger während und nach der Krise.
Zwei Zitate zum Buch: »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig
wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild.