Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise
Prognose für die Neumondphase vom 14.02. - 15.3.2010 und Ausblick auf die weitere Entwicklung
Es kommt sehr oft vor, dass Bankenkrisen zwei, drei Jahre später von Staatsbankrotten gefolgt werden.
IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff
Gibt es einen Exit aus der Krise?
Immer wieder habe ich in meinen Prognosen auf ein Muster in den Medien hingewiesen: Auf eine Welle von dramatischen Nachrichten
folgt das Gegenteil, oder sich widersprechende Aussagen werden gleichzeitig veröffentlicht. Noch im Januar hieß es,
es gehe aufwärts, nun hageln die bedrohlichen Nachrichten nur so herab. Obwohl die USA dank eines steigenden Dollars besser dastehen
zu scheinen, sind sie, wie ich in meiner letzten Prognose und in dem
Artikel
USA: Eine Weltmacht
ist bankrott
beschrieben habe, de facto zahlungsunfähig. Washington kann sich nur durch eine permanente Erhöhung der
Schuldenobergrenze über Wasser halten.
Für den Insider William F. Engdahl gibt es eindeutige Zusammenhänge zwischen dem Fall des Dollars und seiner »Wiederauferstehung« ab Ende November: Die Griechenland-Krise, die durch die Herabstufungen durch die großen amerikanischen Rating-Agenturen verschärft wurde, zog die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von dem maroden Dollar ab und ließ die Europäische Union in den Vordergrund treten. Fortan waren alle Augen auf die Pleitestaaten der EU gerichtet - der Euro fiel und der Dollar stieg. Engdahl nennt dies einen Währungskrieg zwischen Dollar und Euro und bis vor kurzem hatten die USA ein paar Trümpfe in der Hand: z. B. den, dass die wichtigsten Rating-Agenturen nicht nur aus den USA kommen, sondern auch eng verknüpft mit der Finanzoligarchie sind.
Goldman-Sachs und die Krise der EU
Nun ist eine interessante Information aufgetaucht. Unter dem Titel: »Defizitkosmetik. Goldman Sachs half Griechen bei Tricksereien« berichtet das Handelsblatt »Jahrelang betrieben die Griechen Defizitkosmetik, die tatsächlichen Zahlen lagen stets über der offiziellen Zahl. Hilfe erhielten die Europäer dabei von mehreren US-Großbanken, allen voran Goldman Sachs.« 300 Millionen Dollar kassierte die US-Großbank dafür. Griechenland dürfte nicht das einzige Land sein, dem diese Dienstleistung angeboten wurde. Die laufende Saturn/Pluto-Quadratur, die zur Zeit besonders exakt ist, bringt immer mehr Filz, Korruption und Manipulation an den Tag. Ein Ende ist noch lange nicht abzusehen. Trotz allem, was bisher bekannt wurde, haben wir nur die Spitze des Eisbergs gesehen.
Es gibt keinen verdaulichen Exit aus der Krise. Noch in diesem Jahr werden drastische Einschnitte stattfinden. Die Wirtschaftsgewichte driften bereits seit geraumer Zeit. China baut z.B. unauffällig durch Swap Agreements Wirtschaftsräume auf der Basis des Yuan auf und umgeht so den Dollar. Bisher sind nur asiatische Länder beteiligt, Verhandlungen laufen mit Russland und Brasilien.
Wesentliche Ereignisse, die den Dollar, die Frage der Weltleitwährung und ihre Besicherung bzw. die Besicherung von Währungen allgemein betreffen, werden sich noch vor dem 11. Juli 2010 ereignen. Der Februar mag für diese Entwicklung eine Verschnaufpause darstellen - bereits im März ist mit einem neuerlichen Währungs- und Finanzbeben zu rechnen. Bretton Woods wird verstärkt in den Blickpunkt rücken. Das Jahr 2010 ist nicht nur das Jahr gravierender Veränderungen, sondern auch das Jahr, in dem die Rechnungen präsentiert werden.
In meiner letzten Neumondpognose , die vom 15.1.2010 bis zum 14.2.2010 galt, wies ich darauf hin, dass in dieser Neumondphase der Dollar als Weltleitwährung, die Zukunft des Weltfinanzsystems und Bretton Woods wieder öffentlich diskutiert würden. Im Januar forderte Präsident Sarkozy auf dem Weltfinanzgipfel von Davos einen Umbau des Weltfinanzsystems. Laut Sarkozy werde Frankreich, das im kommenden Jahr den Vorsitz der G20 übernimmt, »ein neues Bretton Woods« anregen. Die Unruhe auf dem Währungsmarkt dürfe nicht weiter aufrecht gehalten werden. Sarkozy fordert Umbau des Finanzsystems Die nächste Station diesbezüglich wird ab Mitte März sein, wenn der Dollar über eine Uranus-Auslösung als Weltleitwährung wieder ins Rampenlicht rückt.
Wirtschaftskatastrophen
Der Dubai-Zahlungsausfall, der finanzielle Zusammenbruch Irlands, die Griechenland-Krise, diese und andere Ereignisse überall auf der Welt zeigen und zeigten für den sorgfältigen Beobachter das Fortbestehen der Schulden- und Kreditkrise, die uns nie losgelassen hat. Griechenland wird noch immer von vielen als ein isolierter Faktor betrachtet, ebenso wie Dubai. Nur scheinbar wurden und werden die Krisen bewältigt, die maroden Staatssysteme über die Runde gehievt. Um diesen Augenschein aufrecht zu erhalten wurden toxische Bankbilanzen akzeptiert, die Finanzierung der Staatsschulden durch Geldmengenausweitung ermöglicht. Statistiken wurden so aufbereitet, dass sie den gewünschten Eindruck vermittelten. Doch der Volksmund spricht nicht umsonst von dem »Krug, der zum Brunnen geht, bis er bricht. In den kommenden Monaten werden viele unbezahlte Rechnungen auf dem Tisch liegen. Wenn wir die Weltwirtschaft mit einem Gefährt vergleichen, dessen Pferde immer schneller galoppieren und auseinander driften, so ist in Kürze der kritische Punkt erreicht.
Was im Herbst 2009 noch durch die bis Ende Dezember laufende Jupiter/Neptun-Konjunktion vertuscht werden konnte, bietet nun keine Chance auf freundliche Aussagen wie »Es wird nicht alles so heiß gegessen wie es gekocht wird«. Besserung kann nur eintreten, nachdem die Eiterblase geplatzt ist.
Nach der Klimalüge, der Schweinegrippenlüge und vielen anderen Lügen ist nun auch die Lüge des Euro offensichtlich geworden, der nur ein Spiegel der Lüge aller Fiatwährungen ist. 20 Prozent hat der Euro seit seiner Einführung 1999 verloren Teuro-Schock. Euro nur noch 80 Cent wert. Bereits im Jahr 2000 hatte das Manager Magazin berichtet Euro - Weiterer Wertverlust erwartet! Die Inflation in Deutschland beträgt seit 1990 47 Prozent! Haben wir geschlafen? Kopf in den Sand und hoffen, dass der Kelch vorübergeht? Wenn Sie mehr darüber wissen wollen lesen den Artikel von Michael Grandt Jetzt geht’s los: Der Euro ist im Visier der Spekulanten und sein Buch: »Der Staatsbankrott kommt«.
Griechenland wird nun gerettet, wie ich in meiner Neumondprognose für den Newsletter von Pranahaus prognostizierte. Obwohl der Vertrag von Lissabon vorsieht, dass Mitgliedstaaten nicht gerettet werden dürfen, ist ein Modell für Griechenland in Planung, das auch für weitere EU-Staaten Anwendung finden soll. Wer zur Kasse gebeten wird ist leicht auszumachen. Der Steuerzahler von heute und zukünftige Generationen zahlen die Rechnung. Obwohl auch in Deutschland der Steuerverlust dramatisch zunimmt Januar 2010 - Deutschland nimmt dramatisch weniger Steuern ein werden wir federführend bei den Rettungsplänen sein. Bisher durften wir nur unser Fell lassen, was als nächstes kommt, darüber berichtet Udo Ulfkotte in der aktuellen Ausgabe von Kopp Exklusiv unter dem Titel »Geheimplan: EU bereitet totale Finanzkontrolle über jeden Bürger vor«. Worum es geht? »Die französische Großbank Société Générale prognostiziert den »Kollaps des Euro«. Und die EU testet in Griechenland unauffällig die künftige totale Finanzkontrolle über jeden Bürger.« Lesen Sie selbst. Falls Sie bisher noch an die Bundesregierung und die EU geglaubt haben, sollten Sie Ihre Meinung schleunigst revidieren.
Obergrenze der Gesamtschulden in Weimar: 270 %
Über Staatsschulden berichten inzwischen die meisten Medien. Will man jedoch die wirtschaftliche Lage eines Landes grundlegend erfassen, zählen seine Gesamtschulden, von denen die Staatsschulden nur ein Teil sind: die Auslandsverschuldung, die Schulden der Unternehmen, der privaten Haushalte und des Bankensektors. Auch die Wettbewerbsfähigkeit (z. B. in Form von Lohnstückkosten) und die Innovationskraft eines Landes sind zu berücksichtigen.
Der Berechnung der Gesamtverschuldung widmete sich das Silberbulletin 02/2010 vom 16.01.2010 www.silberjunge.de. Eine Tabelle
zeigt, dass die Staatsverschuldung in der Eurozone in Prozent des BIP (Bruttosozialprodukt, Wirtschaftskraft eines Landes) im
Jahr 2009 78,2 % betrug und 2010 hochgerechnet 84,0 % betragen wird. Die Gesamtverschuldung in Prozent des BIP lag laut
EU-Kommission im Jahr 1998 bei 207,1 % und 2009 bei 263,0 %. Berücksichtigt wurden die Kredite des Privatsektors und der
Banken (Stand Ende 2009). Die USA erreichten im 3. Quartal mit 53,024 Billionen Dollar eine Gesamtverschuldung von 372 %
des BIP. Japans Gesamtschulden lagen Ende 2007 bei 419 % des BIP.
Selbst in den 30er Jahren waren 270 % die Obergrenze!
Wo bahnen sich die größten Krisen an und wie geht es weiter?
Wenn wir wirklich herausfinden wollen, wo sich die nächsten Krisen manifestieren werden, brauchen wir nur nachzusehen, wo sich der höchste Verschuldungsgrad aufbaut. Und nirgendwo ist die Verschuldung höher als auf Staatsebene. Wichtig ist allerdings vor allem die Gesamtverschuldung eines Landes, über die weiter unten berichtet wird. Staatliche Zahlungsausfälle stehen an, auch der Zahlungsausfall bei US-Staatsanleihen. Noch ist es nicht soweit. In den USA wird viel geredet, beschlossen, verworfen. Ein Theaterstück par excellence, vor allem wenn man berücksichtigt, dass die US-Regierung von Personen durchsetzt ist, die aus der Hochfinanzwelt stammen. Mehr dazu erfahren Sie z. B. aus dem aufschlussreichen Artikel Die Wall Street regiert im Weißen Haus mit vom 20. Januar 2010.
Ob in der Bundesrepublik, wo eine heillos zerstrittene Regierung vor sich hin eiert, in den USA, wo vollmundige Ankündigungen schließlich scheitern oder in etwas Anderes umgewandelt werden, in Japan, dessen Staatsverschuldung in diesem Jahr laut IWF (Internationaler Währungsfonds) auf 227 % des BIP steigen wird - mit spürbaren Auswirkungen auf der ganzen Welt - die starken Turbulenzen haben längst begonnen und niemals aufgehört. Erstaunlich ist nur, wie lange es den Regierungen gelingt, die auch astrologisch seit langem erkennbaren Konstellationen eines wirtschaftlichen Zusammenbruchs hinauszuzögern.
Als Griechenland im Jahr 2000 der Eurozone beitrat musste es seine Zahlen fälschen, um aufgenommen zu werden. Von 2001 bis 2006 konnte Athen die Vorgabe des EU-Stabilitätspaktes nicht einhalten. Das gelang 2007, dann folgte wieder ein Abstieg. Ende 2009 betrugen die öffentlichen Schulden 108 % des BIP. Auch wenn es zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht so aussieht und die EU-Kommission aggressive Töne gegen Griechenland schleudert: Das Land wird gerettet werden. In der aktuellen Neumondphase wird man mit großer Wahrscheinlichkeit Gründe finden, so etwas wie ein »Stabilitätsdarlehen« zu gewähren. Die Angst vor einer Krisenausweitung ist zu groß. Ein Zahlungsausfall Griechenlands würde zwar zunächst wohl nur seine Nachbarn, die PIGS-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien) treffen. Wäre dieser Zahlungsausfall jedoch mit einem Ausschluss Athens aus der Eurozone verbunden, würde dies die Stabilität des Euro und das weltweite Vertrauen in eine mögliche wirtschaftliche Besserung gewaltig erschüttern, da die anderen großen Währungen, der Dollar, Yen und das Britische Pfund ebenfalls stark angeschlagen sind. Vorstellbar ist, dass die Bundesrepublik bei dem Rettungsplan Griechenlands entgegen dem aktuellen Kurs von Angela Merkel federführend ist.
Prognose zum Dollar
In meiner letzten Prognose war ich davon ausgegangen, dass der Dollar fallen würde, da der rückläufige Mars die sensiblen Punkte des Dollarhoroskops erneut berührte, an denen der Dollar besonders eingebrochen war. Doch die Rückläufigkeit wirkte sich viel bildlicher aus als ich dachte: als der Mars stationär wurde und seine Richtung änderte, änderte sich auch der Dollarkurs. Dies wird bis Anfang März der Fall sein. Am 6.3. wird Mars wieder stationär und ändert dann seine Richtung. Zwischen dem 4. und 13. Mai wird er erneut über die kritischen Punkte transitieren.
Edelmetalle und Rohstoffe sind gefallen bzw, stagnieren - lassen Sie sich nicht täuschen.In diesen Bereichen ebenso wie in Ackerland und selbst bewohnten Immobilien liegt nach wie vor die größte Sicherheit. Edelmetalle bieten nicht nur einen Werterhalt, sie werden zwingend mit dem Fortschreiten der Krise wieder massiv steigen. Der Crack-up-Boom ist nicht mehr fern.
Kontakt
Brigitte Hamann
Hirschauer Str. 12
D-72108 Rottenburg am Neckar
Tel. +49 (0)7472 - 281520
Fax: +49 (0)3212 - 3622011
eMail: info@brigitte-hamann.de

Die wahren Hintergründe der Finanzkrise -
Ein Buch über die Geld-
Was wir schon immer über die Finanzkrise und ihre Entstehung wissen wollten aber nicht
daran dachten, es zu fragen... Finanz-Experte Dirk Müller (genannt "Mister DAX") rückt Unwahrheiten gerade und zeigt,
wie wir mit manipulierten Wirtschaftsdaten gezielt ruhig gestellt werden. Auch ein Buch für Anleger während und nach der Krise.
Zwei Zitate zum Buch: »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig
wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild.