Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise

Prognose zur Neumondphase vom 18.10. - 16.11.2009

Dollar Inhalt: Am Rande des Abgrunds - Astrologie und die großen Zyklen des Lebens - Das Plunge Protection Team - die unsichtbare Hand des Staates - Der lange Weg der Abkehr vom US-Dollar . Nach der Krise ist vor der Krise: Der Saturn/Pluto-Zyklus und die Rückkehr auf den Boden der Realität - Der Gültigkeitsbereich der totalen Sonnenfinsternis vom 22.7.2009 - 11.7.2010 - Fazit

"Wir stehen vor einer weltweiten Umwälzung. Wir brauchen nur die richtige große Krise und die einzelnen Staaten werden die neue Weltordnung akzeptieren." David Rockefeller, 1994

Am Rande des Abgrunds

Vor etwas mehr als zehn Jahren fuhr ich in einem indischen Bus die Passstraße hinauf nach McLeodGanj, dem Ort im Himalaya, in dem der Dalai Lama und viele Mönche nach der Flucht aus Tibet ihr Quartier aufgeschlagen haben. Der Weg nach Upper Dharamsala, wie das Dorf auch heißt, ist steil und schmal. Oft türmt sich auf der einen Seite der Berg und auf der anderen Seite verliert sich der Blick aus dem Fenster den Steilhang hinab und tief hinunter. Kurz vor der Ankunft bogen wir um eine Ecke - und ein Rad glitt über die Straße hinaus. Ein Aufschrei ging durch den Bus. Für einen endlos erscheinenden Augenblick hingen wir über dem Abgrund. Dann gab der Fahrer Gas und der Bus sprang auf die Straße zurück. Ich habe lange nicht an dieses Erlebnis gedacht.
Doch heute drängt es sich mir wieder auf, denn die Welt bewegt sich auf einem ähnlichen schmalen Grat und die Regierenden, Notenbanken und Institutionen sind wie Kamikaze-Busfahrer auf einem gewundenen Bergpass. Ein eventueller Absturz wird für uns, anders als im Himalaya, nicht lebensgefährlich sein - aber er wird gravierende Veränderungen mit sich bringen.

Astrologie und die großen Zyklen des Lebens

Wie eine Uhr über einen Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger verfügt, um größere und kleinere Unterteilungen anzuzeigen, so besitzt die Astrologie verschiedene Instrumente, um zu beschreiben, "was die Stunde geschlagen hat".

Die großen Rhythmen des Lebens drücken sich in den astrologischen Zyklen aus, und ihre feinen Abstufungen finden in einer Vielzahl von weiteren Methoden ihren Niederschlag. Drei dieser elementaren Zyklen prägen das aktuelle Zeitgeschehen in besonderem Maße: Der Saturn/Uranus-Zyklus, von dem schon öfter die Rede war, der Jupiter/Neptun-Zyklus, der im Dezember seinen Kreislauf beendet und einen neuen beginnt, und der Saturn/Pluto-Zyklus, der ab Ende Oktober sein abnehmendes Quadrat bildet. Die Jupiter/Neptun-Konjunktion, zu der sich Chiron verstärkend gesellt, haben wir in vielfacher Hinsicht in ihren problematischen Formen erlebt: Blasen, die sich aufblähen und platzen, wenn die Illusion den Höhepunkt überschreitet, euphorische Meldungen vom Ende der Rezession, schick gepaart mit Hinweisen, dass natürlich noch viel aufzuräumen sei und die Arbeitslosigkeit vorerst noch ansteigen werde, sodass der Bürger Diskrepanzen in den Informationen als normal einstuft. Aktienrallyes, die von dem Anstieg der Finanzwerte und von Firmenpapieren angeführt werden, die durch Rettungsmaßnahmen und Konjunkturprogramme über die Runden gehievt worden waren.

Noch bis ins nächste Jahr hinein macht sich diese Konstellation bemerkbar und kann für weitere erfolgreiche Verwirrspiele, Täuschungsmanöver und Rallyes sorgen. Die Zeichen der Zeit signalisieren jedoch nicht (solide) Expansion, sondern Kontraktion und Reduktion. Das beginnende Saturn/Pluto-Quadrat, unterstützt von Pluto im Steinbock, wird in wachsendem Maße für die Rückkehr zur Realität sorgen. In Verbindung mit der laufenden Saturn/Uranus-Opposition kann dies sehr abrupt geschehen.

Ein "reality crash" liegt in der Luft, der von den Inhabern der Macht bisher noch vermieden werden konnte. Wie oft die Weltwirtschaft schon über dem Rande der Klippe hing und wieder hochgezogen wurde, können wir kaum abschätzen. Doch anders als bei meiner Busfahrt handelt es sich bei diesen Rettungsmanövern häufig nicht um fundierte Maßnahmen. Das aufgepumpte und ausgehöhlte Gefährt der Weltwirtschaft schlingert am Rande der Klippe entlang und eine Kleinigkeit kann genügen, um die Illusion, wir seien im Aufwind, platzen zu lassen.

Das Plunge Protection Team - die unsichtbare Hand des Staates

Am 2. Februar 2007 berichtete das Handelsblatt "An der Wall Street mehren sich die Gerüchte, dass eine Art 'Anti-Kurssturz-Team' der US-Regierung immer dann helfend in den Markt eingreift, wenn es brenzlig wird. Auf den ersten Blick klingt das nach einer jener verrückten Verschwörungstheorien, die im Internet immer mal wieder die Runde machen. Eine Google-Abfrage erbringt immerhin 861 000 Einträge. Der Unterschied ist jedoch: das 'Plunge Protection Team' gibt es wirklich. Es wurde vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan nach dem Börsencrash 1987 mit dem Erlass Nr. 12 631 ins Leben gerufen und trat am 18. März 1988 in Kraft." Handelsblatt

Schon viel früher, am 23. Februar 1997, berichtete die Washington Post über diese Institution, die aus dem US-Finanzminister, dem Vorsitzenden der Fed und den Vorsitzenden der Börsen bestehen soll. Washington Post

Die FAZ schreibt am 28. März 2003: "Manipuliert das Plunge Protection Team die Kurse?" FAZ

Was, glauben Sie, hat das Plunge Protection Team - und mögliche vergleichbare Institutionen - in der Zeit seit Ausbruch der Krise getan? Und welche Maßnahmen wurden ergriffen, um den Jahrestag des Lehman Brothers Konkurses und die Bundestagswahl mit positiven Nachrichten zu flankieren?

Der lange Weg der Abkehr vom US-Dollar

Am 8. Juli berichtete n-tv: "Am Rande des G8-Gipfels: BRIC-Länder rütteln am Dollar. Brasilien, Russland, Indien und China wollen beim bevorstehenden G8-Gipfel die Debatte um eine neue globale Reservewährung als Alternative zum Dollar vorantreiben." n-tv

Der russische Präsident Dimitri Medwedew untermalte die Forderung Moskaus nach einer supranationalen Währung, die den Dollar ersetzen soll, sogar mit einer drastischen Geste. Auf dem G8-Gipfel im italienischen L'Aquila Anfang Juli zog er eine Münze aus der Tasche, die den Prototyp einer "künftigen Weltwährung" darstellen soll. Bloomberg

Am 7. September bezog die UNO mit ihren 193 Mitgliedstaaten Stellung zum Thema der Weltreservewährung. Im Jahresbericht der UN-Handelsorganisation UNCTAD heißt es, dass die Rolle des Dollars im internationalen Handel durch eine neue Währung reduziert werden solle. UNCTAD-Bericht Bloomberg

Die Vereinten Nationen haben ihre Forderung nach einer neuen Leitwährung, für die sie aktuell die Sonderziehungsrechte des IWF (Internationaler Währungsfonds) vorschlagen, im Oktober noch einmal wiederholt. Breitbart

Die Abkehr vom Dollar begann jedoch schon viel früher. Bereits am 12. Oktober 2003 berichtet die Welt: "Konvertiten aus Europa erfanden eine islamische Währung. Sie soll die Marktwirtschaft erschüttern. Iran will den Gold-Dinar 2004 einführen." Welt Online

Am 21.10.2007: stand bei FinanzNachrichten.de: "Iran nimmt bei Handelsgeschäften keine Dollar mehr entgegen"< /a>

Besonders erhellend ist in diesem Zusammenhang der Artikel von Udo Ulfkotte Finanznachrichten

In "Die kommende Weltwährung: Amero als Zwischenstufe?" berichtet der Börseninformationsdienst Emfis am 30.Juni 2008 über den Ökonom Robert Mundell. Emfis Als "Sprachrohr der Hochfinanz" favorisiert Mundell nicht nur eine gemeinsame Währung für die gesamte Welt, sondern plädiert auch für eine Währungsunion zwischen den USA und Euroland. Weiter heißt es bei Emfis, der US-Dollar sei die schlechteste Währung der Welt: minus 97 % seit 1913. Zum in der Bevölkerung wenig bekannten Dollar-Öl-Standard äußert sich der Börseninformationsdienst zu Manipulationen, die dieses Zahlungsmodell erlaubt: "Kommen wir jetzt aber zum Dollar zurück. Robert Mundell 'vergaß' zu erwähnen, dass der Außenwert der US-Valuta mit vielen Tricks und Kniffen enorm manipuliert wird."

Im gleichen Artikel findet sich die im Zusammenhang mit dem Irakkrieg interessante Information: "Der erste Warnschuss für den Dollar-Öl-Standard: Die Entscheidung von Saddam Hussein im November 2000, aus dem Dollar auszusteigen".

Wie eine Bombe schlug die Nachricht ein, dass die arabischen Staaten geheime Schritte eingeleitet haben, um mit China, Russland und Frankreich den Dollar als Handelswährung für Öl zu stoppen. Der Iran hatte schon einen Monat vorher angekündigt, dass er seine Währungsreserven fortan in Euro und nicht in Dollar halten würde. Independent
Lesen Sie dazu auch "Blattschuss auf den Dollar" Kopp Verlag

Kaum war die Nachricht bekannt, wurde sie zunächst einmal dementiert.
Besonders erhellend ist in diesem Zusammenhang der Artikel von Udo Ulfkotte: Falsche Freunde: Islamische Staaten wollen dem Dollar den Todesstoß versetzen Kopp Verlag.
Die Absicht ist wohl ein wenig früh an die Öffentlichkeit gedrungen. Doch sie ist, wie weiter oben beschrieben, nicht neu.

Nach der Krise ist vor der Krise: Der Saturn/Pluto-Zyklus und die Rückkehr auf den Boden der Realität

Die Beziehung des 32-38 Jahre dauernden Zyklus der Planeten Saturn und Pluto zur Entwicklung der Aktienmärkte und der Weltwirtschaft insgesamt hat sich in der Praxis immer wieder bestätigt. Grundlagenforschung dazu haben vor allem die Finanzastrologen Raymond Merriman mmacycles und Claude Weiss Astrologie Heute in jahrelanger Arbeit betrieben. Das Ergebnis ist frappierend: Im Wirkungskreis der Konjunktion, wenn ein neuer Zyklus beginnt, entsteht ein Aufwärtstrend ("bull market"), der sich bis zur Opposition nach 16-19 Jahren fortsetzt. Zu dieser Zeit herrscht ein tiefes Kurs/Gewinn-Verhältnis. Im Bereich der Opposition beginnt der "bear market". Das Kurs/Gewinn-Verhältnis ist hoch. Der Abwärtstrend setzt sich bis zur nächsten Konjunktion in 16-19 Jahren fort. Die Auf- und Abwärtstrends verlaufen naturgemäß nicht linear, sondern in Wellenbewegungen, die sich häufig in Form von zwei Schritten aufwärts, ein Schritt abwärts bzw. umgekehrt bewegen.

Da die großen astrologischen Zyklen sich mit anderen Zyklen in ihren Auswirkungen mischen, sind sie nicht als punktgenaue Zeiger zu verstehen, sondern als globale Zeitqualität, die ungeachtet von zwischenzeitlichen Bullen- oder Bärenmärkten in eine bestimmte Richtung zeigen. Aus diesem Grund setzte der Aufwärtstrend z. B. noch nicht 1914, während des Krieges, sondern erst 1920/21 ein.

  • Eine Konjunktion zwischen Saturn und Pluto bestand: 1914/15, 1947, 1982. Die nächste Konjunktion wird 2020 stattfinden.
  • Eine Opposition bildete sich: 1898, 1931, 1965/66, 2001. Von 1893-1898 befanden sich die USA in einer schweren Depression. Die als Große Depression bezeichnete Weltwirtschaftskrise von 1929 begann 1928 mit einem Abschwung und endete in den verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten. In den USA wurde der wirtschaftliche Tiefpunkt in den Jahren 1932/1933 erreicht. Mitte des Jahrzehnts trat eine Erholung ein. Eine echte Stabilisierung fand aber erst durch den Kriegseintritt 1941 und die dadurch nötige Rüstungsproduktion statt. Die Wirkung der Saturn/Pluto-Opposition begann Ende 1929, als Saturn in das Steinbockzeichen eintrat.
  • Dazwischen liegen auf- bzw. absteigende Quadrate, die markante Meilensteine innerhalb der jeweiligen Bewegungen darstellen. Ein solches - absteigendes - Quadrat bildet sich ab November 2009. In den Zeiten des absteigenden Zyklus verlieren bisher erfolgreiche Anlagestrategien, Denkmodelle und Positionierungen im persönlichen wie geschäftlichen Bereich ihre Gültigkeit. Ich möchte hier noch einmal darauf hinweisen, dass der Saturn/Pluto-Zyklus mit den wirklich großen wirtschaftlichen und geopolitischen Veränderungen korrespondiert. Aufgrund der Komplexität astrologischer Zusammenhänge ist er ein zuverlässiger, aber nicht zwingend jahres- oder gar monatsgenauer Anzeiger von Ereignissen. Die Opposition von 2001, markiert die Zeit, in der die Börse und der neue Markt zusammenbrach und Vermögen verloren wurden. Das nun entstehende Quadrat steht für den Höhepunkt des Abwärtstrends. Die Kombination von Saturn und Pluto, zu der der laufende Pluto im Steinbock eine Analogie bildet, bedeutet jedoch auch wachsende Kontrolle und Machtmonopole wie sie der Vertrag von Lissabon zur Verfügung stellt, der "gläserne Bürger", steigende Steuern und mehr.
  • Der Gültigkeitsbereich der totalen Sonnenfinsternis vom 22.7.2009 - 11.7.2010

    Die wohl wichtigste Unterteilung der großen Zyklen sind die totalen Sonnenfinsternisse. Die aktuelle Finsternis weist, wie schon in vorherigen Prognosen beschrieben, auf eine gravierende Veränderung im Weltfinanzsystem hin. Bretton Woods, die Frage der Leitwährung und ihre Deckung ist wieder hochaktuell. Entsprechend wird der Status des Dollars und der USA als Weltmacht Nr. 1 infrage gestellt. Auch die nächste totale Sonnenfinsternis zeigt schwierige Zeiten für die Weltwirtschaft, insbesondere die USA und Großbritannien. Der Existenzunsicherheits- und potenzielle Zusammenbruchgrad 0° Stier findet sich jedoch in erster Linie in der aktuellen Finsternisperiode und hier in besonders vielen Staatenhoroskopen. Was wir davon im kommenden Neumondmonat hören werden? Für die USA ist eine durch ein oder mehrere Länder ausgelöste Veränderung angezeigt. Noch könnte es sich z. B. um eine Stützungspolitik des Dollars durch verschiedene Notenbanken handeln Manager Magazin.
    Plötzlich einbrechende Kurse können eine kurzfristige Erholung des Dollars nach sich ziehen. Eingedenk der Jupiter/Neptun-Vernebelung ist auch eine neue Euphoriewelle möglich. Eine Kleinigkeit kann jedoch genügen, die die Menschen und den Markt verunsichert, und die gleiche Konstellation wird sich in Panik und Panikverkäufen äußern.

    Fazit

    Informieren Sie sich genau. Wie schon eine Reihe von Malen zuvor häufen sich die Katastrophenmeldungen. Und wenn Sie ein wenig ausführlicher recherchieren, finden Sie sogar Nachrichten wie die über die UN-Forderung nach einer Ablösung des Dollar - die merkwürdigerweise in den gängigen Medien kaum Platz findet.

    Nachrichten

    Wollen Sie mir darüber wissen, wie sehr Börsenrallye, "freundliche" Konjunkturdaten, die den Lichtstreif am Horizont sehen, und die Optimismus verbreitenden Worte von Barack Obama und Timothy Geithner eine Blase sind, mit der versucht wird, das Ausmaß der Krise zu vertuschen?

    Lesen Sie:

    USA
    28.05.2009 bei http://de.reuters.com
    Zahl der US-Problem-Banken auf höchstem Stand seit 15 Jahren

    USA
    26.05.2009 bei www.handelsblatt.com
    Die unheimliche Macht der Wall-Street-Manager
    »Verschwörungstheorien« über die Finanzelite

    USA
    19.05.2009 bei www.kopp-verlag.de
    Federal Reserve« außer Kontrolle, Artikel und Video
    Das Bermuda-Dreieck oder wo bleiben all die Milliarden?

    USA
    21.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
    Der Turmbau zu Basel: Geheimpläne für eine globale Währung, Artikel und Video

    USA
    23.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
    Superstar Obama - nur eine Veränderung in der Form und wenig Bewegung bei den Inhalten!

    USA
    25.03.2009 bei www.kopp-verlag.de
    Bretton Woods und der Untergang des Dollars

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