Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise
Prognose zur Neumondphase vom 16.11.-16.12.2009
»Die Menschen sind tausendmal mehr bemüht, sich Reichtum als Geisteshaltung zu erwerben, während doch
ganz gewiss, was man ist, viel mehr zu unserem Glücke beiträgt, als was man hat.«
Arthur Schopenhauer
Protagonisten der Weltbühne: der Dollar, Gold und die Aktienrallye
Die Krise ist vorüber. So hören wir es immer wieder in den Mainstream-Medien. Die Aktien steigen nach kurzen Einbrüchen. Gold ist inzwischen auf 1100 Dollar pro Unze gestiegen – 1000 Dollar war die magische Marke. Der Euro steigt und der Dollar ist auf den tiefsten Stand des Jahres gefallen. Alles gut?
Stellvertretend für viele weitere Finanzexperten, die nicht dem Mainstream folgen (selbst der SPIEGEL berichtete bereits über die katastrophalen Fehlprognosen der anerkannten und etablierten Wirtschaftsweisen und –fachleute), möchte ich hier den bekannten Börsenfachmann Dirk Müller zitieren, der das Buch C(r)askurs veröffentlicht hat.
In seinem Vortrag »Währungsreform – Ante Portas?« auf der Edelmetall- und Rohstoffmesse am 6. und 7. November 2009 in München äußerte Müller die Vermutung, die amerikanischen Staatsschulden würden »innerhalb weniger Monate »neu verhandelt«. Mit anderen Worten rechnet der Finanzexperte mit einer Währungsreform in den USA. Darüber hinaus stellte er die Hypothese auf, dass der Dollarcrash von der US-Regierung gewollt ist. Damit steht Dirk Müller nicht allein. Immer wieder wurde diese Ansicht von unterschiedlichen Seiten vertreten. Da es für die Lösung der gigantischen Schuldenkrise nur zwei Möglichkeiten gibt – das Rückzahlen der Schulden oder ein »Reset«&xnbsp;(eine Währungsreform, bei der alle Zeiger auf null gestellt werden) und die erste Option jenseits des Machbaren liegt, liegt die zweite auf der Hand. Müller begründet seine Hypothese mit der Überlegung, dass die Finanzkrise zwar letztendlich nicht hätte verhindert, aber um Jahre hätte hinausgeschoben werden können.
Die Immobilienkrise hätte bereinigt werden können, z.B. durch Staatsgarantien für Hauspreise, verbunden mit der Möglichkeit, ein Haus an den Staat zum entsprechenden Preis zu verkaufen, wenn sich kein anderer Käufer findet. Stattdessen wurden und werden Milliarden in die Unternehmen, die too big to fail sind, gesteckt. Diese Global Player, an deren Spitze die Großbanken stehen, sind auf das engste mit der FED und der US-Regierung verknüpft. Es wurde und wird also in nachfolgende Problemfelder investiert – dort finden die Rettungsaktionen statt, dort wird verdient. Der Rest, so Müller, geht »den Bach runter«.
Interessant ist auch Müllers Hypothese, dass eine (Schweinegrippen-)Pandemie einer etwaigen Neuverhandlung der US-Schulden zugute kommt. Wenn alle zuhause bleiben müssen, um sich nicht anzustecken, können die Banken und Börsen bequem ein paar Tage geschlossen werden und niemand steht dem, was vorgeht, im Wege. Abenteuerlich, nicht? Aber immerhin ist die für den Herbst prognostizierte Schweinegrippenepidemie pünktlich ausgebrochen. Nun kann man die Öffentlichkeit verstärkt von der Notwendigkeit einer Impfung überzeugen (wohin auch sonst mit all dem teuren Impfstoff?) – und wovon sonst noch? Dirk Müller ist sich sicher: Sollte diese Schuldenneuverhandlung, also eine US-Währungsreform (noch) nicht stattfinden, so marschieren wir schnurstracks in eine Inflation.
Warum unser Geld Fiat-Money ist und welche Konsequenzen das hat
Schon seit längerem hat die Flucht in Sachwerte eingesetzt. Immer mehr Menschen wird klar, dass das Geld, das sie besitzen, nicht mehr wert ist als das Papier, auf das es gedruckt wurde. Eine einfache Überlegung lässt das verstehen: Weltweit gilt das sogenannte »partielle Reservewährungssystem« im Verhältnis 1:11. Das bedeutet, dass die Banken für jeden Euro, den sie von ihren Kunden erhalten, 11 Euro virtuelles Geld schaffen können. Sie vergeben Kredite in elffacher Höhe an Kreditnehmer – und erzeugen es mit der Druckerpresse. Um genau zu sein: Das bedeutet nicht, dass sie Geldscheine drucken und unter die Leute bringen. Sie generieren es als bits and bytes in ihren Computerprogrammen. Nur 1 Euro ist real, der Rest ist heiße Luft. Im Gegensatz dazu ist Gold echtes Geld.
Dass Gold die Kaufkraft bewahrt, anstatt wie der Dollar und andere Währungen in rasantem Tempo seinen Wert zu verlieren, zeigte der erfolgreiche Gründer von GoldMoney, James Turk, in einem Vortrag anhand eines Charts, auf dem die aussagekräftigen Steigerungen des Rohölpreises verzeichnet sind: In Dollar ist der Rohölpreis von Dezember 1945 bis heute&xnbsp;in schwindelerregende Höhen gestiegen. Noch schlimmer sieht es beim britischen Pfund aus. Nicht sehr viel besser kommt der Euro weg, gemessen an der Kürze seiner Existenz. Gegenüber Gold blieb der Preis fast stabil.
Immer mehr Experten räumen auch ein, dass die Börsenrallye nicht nur durch die von den Notenbanken erzeugte Geldschwemme entstanden ist, sondern auch durch Marktmanipulationen seitens eben dieser Notenbanken, allen voran der US-Notenbank FED.
Was wir davon in der Neumondphase hören
Auf die USA kommt eine Entscheidung zu. Immer mehr Angriffe auf den Dollar finden statt. Erst vor kurzem haben neun lateinamerikanische Regierungen bekundet, dass sie den Dollar durch die Einheitswährung »Sucre« ablösen wollen. Noch 2010 soll es soweit sein. Der venezolanische Staatschef Hugo Chavez spricht davon, die »Diktatur des Dollars« zu beenden. Vor wenigen Wochen verbreitete sich die Nachricht, die arabischen Golfstaaten würden planen, den Dollar im Ölhandel abzulösen.
Ende November dürfte das nächste einschneidende Ereignis stattfinden. Für den Euro mag dies zunächst wie eine Chance aussehen, denn noch gibt es Investoren, die in Euro statt in Dollar umschichten. Bekannt ist jedoch, dass 13 Eurostaaten bereits jetzt bankrott sind – und Hilfe von den anderen benötigen. Deutschland wird hier an vorderster Front gefordert. Der Euro ist ebenso »fiat money« (Geld ohne Deckung) wie der Dollar und andere Papierwährungen. Die Rückkehr zu einer Gold gedeckten Währung und zu einer neuen Leitwährung wird immer mehr diskutiert. China wird sich in diesem Spiel in dieser Zeit massiv profilieren. Aktuell reist Präsident Obama nach China, um zu verhandeln. Die Position Chinas ist durch das enorme Handelspotenzial im Inland sehr strak und zukunftsträchtig. Noch immer besitzen nur wenige Chinesen ein Auto, eine Waschmaschine und andere Güter. Je mehr es der chinesischen Regierung gelingt, die Binnenkaufkraft zu steigern, desto weniger Interesse bzw. Abhängigkeit hat das Land vom Export - und damit vom Dollar.
Neben weiteren Angriffen auf den Dollar sind auch nochmals Marktmanipulationen in Bezug auf seinen Kurs möglich,
die ihm vorübergehend eine Stärke geben. Dies wird dann der
Fall sein, wenn die USA den Zeitpunkt, den Dollar definitv fallen zu lassen, noch nicht gekommen sehen.
Das neue Gesicht der Welt wird sich ein Stück deutlicher abzeichnen.
Krise als Chance zu spirituellem Wachstum - worum es für uns alle persönlich geht
»Wir allein entscheiden jeden Abend darüber, ob wir einen Tag reicher oder ärmer geworden sind.« Ernst Ferstl
Was will uns die Krise lehren? In dem wunderbaren Film »Samsara – Geist und Leidenschaft« findet sich der Satz »Alles, was dir begegnet, ist eine Möglichkeit, den Weg zu gehen«. Etwas umformuliert lautet er: »Alles, was dir begegnet, bietet dir eine Möglichkeit, deinen Weg zu gehen«. Schon die Chinesen wiesen darauf hin, dass Krise gleichzeitig eine Chance ist.
Jede Krise ist eine spirituelle Herausforderung, durch die wir lernen können, mit den in uns wohnenden Ängsten und Gefühlen der Hilflosigkeit umzugehen. Diese und viele weitere Gefühle, die uns unter unseren Möglichkeiten bleiben lassen, sind das Tor zu mehr innerer Freiheit und einem erfüllten Leben. Entscheidend sind die Fragen »Wer bin ich wirklich im Grunde meines Seins?« Und vor allem: »Wer will ich wirklich sein?« Krisen in unserem persönlichen Leben wie in der Welt aktivieren zunächst eine verengte Sicht der Dinge, das Schauen auf die Welt und uns selbst aus einer bestimmten »Brille« heraus, die uns die Welt nur verzerrt wahrnehmen lässt.
Der indische Gelehrte Patanjali beschrieb diese menschliche Verfassung mit dem Bild des Mondes, der sich im Wasser spiegelt. Je unruhiger und aufgewühlter das Wasser ist, desto verzerrter ist sein Bild. Und je unruhiger und aufgewühlter unsere Seele ist, desto verzerrter nehmen wir die Welt wahr. Märchen sprechen von der »Verhexung«, von dem »Bann«, in dem der Held oder die Heldin gefangen sind und aus dem sie sich befreien müssen, um zu ihrer wahren Kraft zu gelangen. Ein Märchen dieser Art ist der »Froschkönig«, ein anderes die »Schneekönigin« von Hans Christian Andersen.
Mehr noch: Das Ziel der Menschheit insgesamt ist zu erwachen, denn das Leben strebt immer nach Ganzheit und Heilsein. Doch das können wir nur tun, wenn wir uns mit den Realitäten des Lebens auseinander setzen. Bert Hellinger nannte das »Anerkennen was ist«. Wir alle haben in den vergangenen Jahren in gewisser Weise geträumt, von stabilem oder wachsendem Geldwert, zuverlässigen Politikern und einem genügend guten Weltwirtschaftssystem. Nun, unter Pluto im Steinbock und unter dem Quadrat zwischen Pluto und Saturn, geht es um einen neuen Realitätssinn.
Wenn die Jupiter/Neptun-Konjunktion Ende des Jahres ausläuft, haben Illusionen keinen
Platz mehr. Ich möchte hier noch einmal Georg Christoph Lichtenbergs Worte zitieren:
»Ich weiß nicht, ob die Dinge besser werden, wenn sie anders werden. Aber ich weiß, dass sie anders werden müssen, um besser
werden zu können.
Und Bertold Brecht sagte:»Nur belehrt von der Wirklichkeit können wir die Wirklichkeit ändern.«
Ein neuer Glanz in der Welt und in unserem persönlichen Leben kann erstrahlen, wenn bereinigt wurde, was ansteht. Manchmal sind die Dinge an einen Punkt gediehen, an dem es nur in eine Richtung weiter geht. Wenn eine Frau schwanger ist, kann sie nicht sagen, sie möchte die Geburt nicht erleben. Sie kann jedoch die Geburt so gut wie nur irgend möglich gestalten.
Nachrichten
Wollen Sie mir darüber wissen, wie sehr Börsenrallye, "freundliche" Konjunkturdaten, die den Lichtstreif am Horizont sehen, und die Optimismus verbreitenden Worte von Barack Obama und Timothy Geithner eine Blase sind, mit der versucht wird, das Ausmaß der Krise zu vertuschen?
Lesen Sie:
USA
28.05.2009 bei http://de.reuters.com
Zahl der US-Problem-Banken auf höchstem Stand seit 15 Jahren
USA
26.05.2009 bei www.handelsblatt.com
Die unheimliche Macht der Wall-Street-Manager
»Verschwörungstheorien« über die Finanzelite
USA
19.05.2009 bei www.kopp-verlag.de
Federal Reserve« außer Kontrolle, Artikel und Video
Das Bermuda-Dreieck oder wo bleiben all die Milliarden?
USA
21.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
Der Turmbau zu Basel: Geheimpläne für eine globale Währung, Artikel und Video
USA
23.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
Superstar Obama - nur eine Veränderung in der Form und wenig Bewegung
bei den Inhalten!
USA
25.03.2009 bei www.kopp-verlag.de
Bretton Woods und der Untergang des Dollars
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Brigitte Hamann
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eMail: info@brigitte-hamann.de

Die wahren Hintergründe der Finanzkrise -
Ein Buch über die Geld-
Was wir schon immer über die Finanzkrise und ihre Entstehung wissen wollten aber nicht
daran dachten, es zu fragen... Finanz-Experte Dirk Müller (genannt "Mister DAX") rückt Unwahrheiten gerade und zeigt,
wie wir mit manipulierten Wirtschaftsdaten gezielt ruhig gestellt werden. Auch ein Buch für Anleger während und nach der Krise.
Zwei Zitate zum Buch: »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig
wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild.