Finanzcrash und Weltwirtschaftskrise - was bringt das Jahr 2009?
Prognose zur Neumondphase vom 22.06.-22.07.2009
Hier können Sie sich das Neumondhoroskop vom 22.06.2008 für Washington D.C. als PDF-Datei ansehen.
Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober. Mark Twain
Inhalt
Entscheidende Monate
Deutschland
USA
UN-Gipfel
China
Russland
Brasilien und der erste BRIC-Gipfel
Iran
Entscheidende Monate
Nun erleben wir die letzte Neumondphase vor der kommenden totalen Sonnenfinsternis am 22.7.2009, die mit 6 Minuten 38 Sekunden nicht nur die längste dieses Jahrhunderts ist. Sie findet auch auf einem besonderen Grad statt: auf 29 Grad 28 Bogenminuten Krebs, einem Bereich, der ebenso wie die Finsternis selbst für eine Verbindung von Mond und Sonne steht. Von schöpferischer Kraft bis zum Zusammenbruch von Strukturen - dieser Gradbereich enthält ein gewaltiges Potenzial, das sich im Laufe des Jahres bis zur nächsten totalen Sonnenfinsternis am 11.07.2010 mit seinem Spektrum an Möglichkeiten entfalten wird. Das bekannte chinesische Zitat, wonach eine Krise auch immer eine Chance bedeutet, drückt am deutlichsten aus, was der Sonnenfinsternisgrad beinhaltet. Unter den gegebenen globalen Bedingungen wird sich zunächst das Element der Zerstörung realisieren.
Die nächsten drei Monate werden entscheidende Veränderungen bringen. Betrachten Sie die Börsenrallye und "freundlichere Konjunkturdaten" als natürliche Krisenbewegungen, so, wie sie z. B. auch nach 9/11 und vor dem darauf folgenden Börsenabsturz stattfanden.
In dieser Prognose möchte ich einen ersten Überblick über die Entwicklung in einigen wichtigen Ländern geben. Eine weitere Darstellung, auch zur Entwicklung in der EU, folgt in der Neumond-Prognose zum 22.7.2009.
Deutschland: Mut zum Tabubruch
Laut Umfragen des forsa-Instituts, des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL ist Angela Merkel (CDU) bei den Deutschen so beliebt wie nie zuvor in diesem Jahr. 55 % der Bürger würden sich bei einer Direktwahl für die Kanzlerin entscheiden. Wie zuvor würden 23 % der Bürger Frank-Walter Steinmeier (SPD) wählen. Angela Merkels Aussichten für die Bundestagswahl sind - wenn auch mit einem deutlichen Wermutstropfen was die Regierungsbildung angeht - auch aus astrologischer Sicht sehr gut.
Nicht auf dem verschobenen UN-Gipfel (mehr dazu weiter unten), sondern anlässlich einer Rede nahm Angela Merkel Stellung zur Finanz- und Antikrisenpolitik in den USA und Großbritannien. In einer Rede sagte sie unter anderem: "Wir müssen wieder zu einer unabhängigen Notenbankpolitik zurückkehren." Damit brach sie nicht nur das Tabu, eine ausländische Notenbank zu kritisieren, sondern zweifelte auch deren Unabhängigkeit an.
Interessant war zu sehen, wie sich empörte Stimmen nicht nur international, sondern auch in Deutschland gegen die Kanzlerin erhoben. Von "Anmaßung" bis "Faux-Pas" reichten die Kommentare. Tatsache aber ist: Die Fed ist noch nicht einmal eine staatliche Institution. Sie wurde 1913 von privaten US-Großbankern gegründet. Die amerikanische Regierung gab damit die Macht der Geldschöpfung aus den Händen - und einen wesentlichen Teil ihrer Macht. Merkel kritisierte mit diesen Worten also nicht nur die amerikanische Notenbank, sondern auch die Banker, die die USA bis heute indirekt beherrschen. Vor diesem Hintergrund sind die Worte der Kanzlerin nicht nur als korrekt, sondern auch als mutig anzusehen.
Die Verschuldung des deutschen Staates wächst jedoch sprunghaft, und die Situation in der EU ist dramatisch. Die Europäische Zentralbank (EZB) sitzt auf einem Berg toxischer Papiere, die die nationalen Banken bei ihr gegen Kredite hinterlegt haben. Diese "faulen" Papiere sind eine Zeitbombe, die dem Euro einen harten Schlag versetzen wird (Quelle: KOPP Exklusiv Nr. 25/09)
Im kommenden Neumond-Monat wird die Bundesrepublik von eben diesen fast ein Jahrhundert alten Machenschaften und deren Folgen betroffen. Die Finanz- und Währungslandschaft ändert sich. Die französische Tageszeitung Le Monde formuliert dazu: "Die Vorherrschaft des Dollars wird von allen Seiten angegriffen." Deutschland hält einen hohen Anteil an Dollar-Reserven und amerikanischen Staatsanleihen, und der Abschwung der Weltwirtschaft ist bei weitem noch nicht ausgestanden. Die eigentliche Zeit des Schlingerns durch wachsende Arbeitslosigkeit, Inflation und Rezession steht uns noch bevor. Dazu gehört auch die große Krise, die die EU im Sonnenfinsternisjahr durchlaufen wird. Doch Deutschlands Rolle in der EU und im Weltgefüge wird noch weiter wachsen, und wir können von positiven Überraschungen ausgehen, was die Reputation der Bundesrepublik angeht.
USA: Nach der Krise ist vor der Krise
Amerika zeigt uns wie man für Beruhigung der Bürger sorgt. Nachdem die US-Notenbank Fed Anfang des Jahres noch ein Schrumpfen der US-Wirtschaft um maximal 1,3 % vorhergesagt hatte, berichtete Reuters am 20.5., dass die Fed nun mit einem Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts bis zu 2 % rechnet. Nun hören wir wieder Anderes: In ihrem Anfang Juni veröffentlichten Konjunkturbericht sieht die US-Notenbank wieder "immer deutlichere Anzeichen für eine Abschwächung der Rezession". Außerdem veröffentlichte die Fed erstmals ihre Bilanz, um der Kritik, sie führe eine undurchsichtige Geschäftspolitik, entgegen zu wirken.
Im ersten Quartal entstanden der Fed Verluste von 5,3 Mrd. $ aus Wertpapieren, die angeschlagene Finanzinstitute 2008 als Sicherheit hinterlegt hatten. Dem gegenüber stehen im ersten Quartal 2009 Gewinne von 1,2 Mrd. $ aus den Kreditprogrammen, und 4,6 Mrd. $ aus Zinserträgen auf im Besitz der Fed befindliche Staatsanleihen. Das ist eine interessante Rechnung, wenn man bedenkt, dass die Fed gezwungen war, US-Staatsanleihen zu kaufen, um dem hoch verschuldeten Staat weiteres Geld zuzuführen. Die offizielle Staatsneuverschuldung für 2009 sollte nach bisheriger Auskunft bei 1,8 Billionen $ liegen, erwartet wurden jedoch 2,5 Billionen $. Das entspräche einem täglichen Kreditbedarf von 7 Mrd. $. Inzwischen berichtete CNNMoney jedoch, dass das US-Haushaltsdefizit nach Auskunft des Finanzministeriums Anfang Juni im Mai fast 1 Billion $ erreichte! Die Regierung erwarte jedoch Ausgaben in Höhe von 3,9 Billion $ bis zum Ende des Fiskaljahres am 30. September... wird Ihnen auch schwindlig?
Während die US-Regierung immer tiefer in das Schuldenloch sinkt, rechnet die Fed ihre Bilanz mit Zinsen auf Gelder schön, die sie zum einen aus der Druckerpresse geschöpft hat, und die sie zum anderen voraussichtlich nie zurück erhalten wird. Schon als Kind liebte ich Monopoly. Man konnte das Papiergeld herum schieben wie man mochte… allerdings stand am Ende auch immer die Zahlungsunfähigkeit eines Mitspielers.
Der UN-Gipfel und die Weltwirtschaftskrise
Der seit Monaten für den 1.-3. Juni angekündigte UN-Gipfel zur Weltwirtschaftskrise, auf dem es um die Ablösung des Dollars als Reserve-Währung gehen soll, wurde kurzfristig auf den 24. bis 26. Juni verschoben. Grund ist der umstrittene Abschluss-Entwurf des Präsidenten der UN-Vollversammlung, Manuel D'Escoto. Der im Horoskop sichtbare große, aber wenig erfreuliche Auftritt Obamas fand nicht vor der UNO, sondern vor dem amerikanischen Volk statt. Für den Präsidenten bestand reichlich Erklärungsbedarf für die Übernahme von GM, wobei er "glänzende Aussichten" prognostizierte.
Wie weiter unten ausgeführt wird, nimmt die internationale Akzeptanz der wirtschaftlichen Dominanz der USA und des Dollars als Leitwährung immer mehr ab. Im kommenden Neumondmonat wird es für die USA einen gravierenderen (Er-)Klärungsbedarf als den bei GM geben, der einen Kurswechsel einleitet. Etwas Neues steht an, ein weiterer Blick auf die Zukunft unserer politischen und wirtschaftlichen Landschaft, den uns Barack Obama vermitteln wird. Die Jupiter/Neptun/Chiron-Konjunktion im Neumondhoroskop der USA weist darauf hin, dass die Schwäche des Landes und seiner Währung unübersehbar wird. Für die gesamte Sonnenfinsternisperiode, aber auch kurzfristig für den Juni, deutet sie darauf hin. dass streng gehütete Wahrheiten ans Tageslicht kommen. Neben Wirtschaftsfakten könnte dies auch Ereignisse wie "Ground Zero" betreffen.
China: Der Riese reckt sich
China baut seit langem beständig seinen Einfluss auf den Weltmärkten aus. Die weltweite Rezession nimmt Peking als Gelegenheit zu einer Einkaufstour. Die Volksrepublik kaufte so viele Industriemetalle wie noch nie. Bei Aluminium kletterten die Importe um 3500 %. Durch seine Käufe wurde China zu einer wichtigen Preissetzungsmacht im Rohstoffhandel. Der chinesische Goldbesitz wuchs von Dezember 2002 bis heute von 33,724 Mrd. auf 66,984 Mrd. Yuan an. Dazu kommen Beteiligungen und Übernahmen von Minen, Raffinerien und Firmen weltweit. Außerdem öffnet China die Tür für Börsengänge. Nicht nur in Hongkong stehen solvente Firmen für einen Börsengang bereit und warten nur noch auf grünes Licht aus Peking.
Harsche Worte: Ebenso wie Russland äußerte sich China kritisch zur Finanzpolitik der USA. China hat ein Mitglied der Federal Reserve eindringlich darauf hingewiesen, dass man ziemlich irritiert über den Ankauf von Staatsanleihen durch die Fed sei.
Der Präsident der chinesischen Notenbank forderte sogar die Einführung einer neuen Leitwährung. Zunächst schlug Peking die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF als neue Leitwährung vor. Nun meldet Reuters, dass ein führender chinesischer Banker die US-Regierung und die Weltbank aufgefordert hat, Yuan-Anleihen aufzulegen. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung des chinesischen Yuan als Weltleitwährung. Aktuell ist China noch an einem "diversifizierten Währungsgefüge" interessiert, also daran, dass auch andere Währungen als der Dollar als Abrechungseinheit verwendet werden. Es ist davon auszugehen, dass Peking im kommenden Neumondmonat die USA durch seine Forderungen in Zugzwang bringen wird.
Russland
Aktuell besitzt Russland die weltweit drittgrößten Devisen- und Goldreserven. Etwa 30 Prozent der Reserven - insgesamt rund 404 Mrd. Dollar - sind in US-Staatsanleihen angelegt. Am 10. Juni berichtete nun die rumänische Zeitung Pravda, dass der Dollar aufgrund von Umschichtungen nicht länger Russlands Hauptreservewährung ist. Der Anteil an Euro-basierten Reserven erreichte 47,5 % und überstieg damit die Dollar-basierten Reserven. Russland will auch den Anteil von US-Staatsanleihen an seinen Währungsreserven reduzieren. Eine Umschichtung in Sonderziehungsrechten (SZR) des IWF ist geplant. Moskau will den Rubel international als Abrechungswährung stärken.
Russland, das eines der an Rohstoffen reichsten Länder der Welt ist, ist von dem Preisverfall bei Rohstoffen extrem betroffen. Um die großen Haushaltslücken zu schließen verhandelt der Kreml erstmals seit zehn Jahren wieder über einen Milliardenkredit mit der Weltbank. Für 2010 wird der Finanzbedarf auf bis zu 10 Mrd. $ geschätzt. Eine Entscheidung will die Weltbank aktuell erst Anfang 2010 fällen. Doch die sich zuspitzende Lage im Land wird bereits im Juli neue Überlegungen erfordern.
Brasilien und der erste BRIC-Gipfel
Dem wirtschaftlich bedeutendsten und an Rohstoffen reichen Land Südamerikas steht ein Aufschwung bevor. In der kommenden Neumondphase steht eine Entscheidung an, die die weitere Entwicklung Brasiliens stark mitbestimmen wird. Gerade ist China der wichtigste Handelspartner des Landes geworden - und löste damit die USA ab, die bisher diesen Platz einnahmen.
Vom 15. und 16. Juni 2009 fand in Ektaterinenburg (Russland) der erste brasilianisch-russisch-indische-chinesische Gipfel statt. Auf der Tagesordnung standen zentrale Themen der Krise, insbesondere die Stellung des Dollars als Weltwährung. Im Abschlusskomminiqué wurde eine Ablösung des Dollars gefordert. Als nächstes steht der UN-Gipfel mit gleichem Thema an.
Sicher kann eine Ablösung des Dollars als Reservewährung nicht einfach gefordert werden. Aber viele Nationen wollen sich nicht mit der Situation wie sie ist arrangieren - ein schwacher Dollar, durch nichts gedeckt. Eine Luftnummer.
Iran
Hier können Sie sich das Neumondhoroskop vom 22.06.2008 für Teheran als PDF-Datei ansehen.
Der Aufruhr im Iran wird zu einem Sturz der Regierung Ahmadinedschad führen. Im Neumondhoroskop für Teheran bildet Uranus ein Quadrat zur Neunmond-Pluto-Opposition und Saturn als Herrscher des elften Hauses ein Quadrat zur IC/MC-Achse. Dem Iran stehen harte Zeiten und bürgerkriegsähnliche Zustände bevor.
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23.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
Von der unheimlichen Macht der Wall-Street-Manager
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23.04.2009 bei www.kopp-verlag.de
Superstar Obama - nur eine Veränderung in der Form und wenig Bewegung
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25.03.2009 bei www.kopp-verlag.de
Bretton Woods und der Untergang des Dollars
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Brigitte Hamann
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eMail: info@brigitte-hamann.de

Die wahren Hintergründe der Finanzkrise -
Ein Buch über die Geld-
Was wir schon immer über die Finanzkrise und ihre Entstehung wissen wollten aber nicht
daran dachten, es zu fragen... Finanz-Experte Dirk Müller (genannt "Mister DAX") rückt Unwahrheiten gerade und zeigt,
wie wir mit manipulierten Wirtschaftsdaten gezielt ruhig gestellt werden. Auch ein Buch für Anleger während und nach der Krise.
Zwei Zitate zum Buch: »Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig
wer die Gesetze macht.« Meyer Amschel Rothschild.